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Digitalisierung & Agilität

Agilität erscheint mir manchmal als das Unwort des Jahres: Wir müssen schnell und flexibel sein, wir müssen uns anpassen, um mit den Herausforderungen der Digitalisierung Schritt zu halten. Doch was heißt konkret?

Warum müssen wir uns dem Thema stellen?
Digitalisierung und Veränderungen verlaufen exponentiell! Heute setzen sich Veränderungen und Neuerungen dank Apps und Co. binnen weniger Tage durch, zukünftig werden es Stunden oder Minuten sein. Und diese Entwicklung setzt voraus, dass wir in einigen Bereichen neue Antworten zum Thema Führung und Kommunikation geben.

Was für Auswirkungen hat die Digitalisierung?
Immer kleinere Teams haben am Markt immer größere Effekte; sie sind schlagkräftiger als große Konzerne. Es sind die Schnellboote, die es den großen, manchmal manövrierunfähigen Tankern schwermachen und noch schwerer machen werden.

Wie sollten wir vorgehen, um uns für diese Herausforderungen zu rüsten?
Zunächst sollten wir nach links und rechts schauen: Mit welchen Themen in unserer Branche beschäftigen sich die kleinen Start Ups? Haben wir diese Themen adressiert? Beschäftigen wir uns damit?
Was sich nicht verändert hat und immer wichtiger wird, sind die Kundenbedürfnisse. Höre ich meinen Kunden wirklich zu und gehe ihre Bedürfnisse ein oder beschäftige ich mich im Rahmen der anstehenden Veränderungen eher mit mir selbst?
Und letztlich gilt es aus Sicht von Unternehmen Strukturen zu schaffen, die Agilität und schnelles Handeln ermöglichen. Das fängt bei neuen Arbeitsformen mit kleinen schlagkräftigen Teams in immer neuer Besetzung an und hört bei sichtbarer Führung noch lange nicht auf. Führung, die Umsetzung ermöglicht, die schnelle Entscheidungen ermöglicht und Verantwortung dorthin delegiert, wo sie gebraucht wird. Das Thema „Fehlerkultur“ darf nicht nur Bestandteil von Firmenhochglanzbroschüren sein. Bei den immer neuen Rahmenbedingungen gilt es eine Kultur zu schaffen, die Fehler willkommen heißt, sie schnell analysiert und die Erkenntnisse umsetzt, wieder im Markt einsetzt, neue Fehler macht und neue Erkenntnisse daraus zieht. Agil eben!

Wozu hilft uns das? Was ist der langfristige Nutzen?
Schnellboot gegen Tanker, David gegen Goliath – der Markt wird auf den Kopf gestellt werden. Wenn ich als Führungskraft und Mitarbeiter wirksam sein und bleiben will, dann muss ich mich diesen Herausforderungen öffnen. Und das fängt in meinen Augen mit Selbstreflexion an:

- Wie offen bin ich selbst für Veränderungen?
- Wie gehe ich mit Fehlern um?
- Wie flexibel bin ich in der Zusammenarbeit mit immer neuen Menschen?
- Schätze ich flache Hierarchien und treffe Entscheidungen?
- Kenne ich die Bedürfnisse meiner Kunden und die aktuelle Marktentwicklung?

Wenn Sie diese Fragen mit einem klaren „Ja“ beantworten können, dann sind Sie schon einmal gut gerüstet.

Viel Erfolg
Ihre Anja Mahlstedt
Digitalisierung und Agilität - Karrieretipps to go

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